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Arantxa Armentia Sopran

Arantxa Armentia ist in Madrid als Kind einer baskischen Familie geboren. Sie studierte am Real Conservatorio Superior de Música der Fächer Klavier bei Julián López Gimeno und Gesang bei Pedro Lavirgen. Unterstützt durch ein Stipendium der Alexander-von Humboldt-Stiftung setzte sie ihre Studien bei der amerikanischen Sopranistin Maria Venuti an der Hochschule in Karlsruhe fort.

Arantxa Armentia besuchte Meisterkurse bei Sena Jurinac, Teresa Berganza, Alfredo Kraus, Gerard Souzay, Hilde Zadek, Hartmut Höll und Mitsuko Shirai und gewann zahlreiche Preise, u. a. bei den Gesangswettbewerben "Lucrecia Arana" in Madrid, "Alfredo Kraus" in Las Palmas und "Francesco Viñas" in Barcelona.

In der Spielzeit 1998/99 debütierte Arantxa Armentia als 4. Magd|Elektra am Teatro Real Madrid und sang dort noch in derselben Spielzeit die Autonoe in Hans Werner Henzes Die Bassariden. Zahlreiche Engagements führen sie seither regelmäßig an das Opernhaus ihrer Heimatstadt: sie sang die Lisa|La Sonnambula unter der Leitung von Richard Bonynge und die Dulcinea in der Uraufführung von Cristobal Halffters Don Quixote, zudem verkörperte sie die Simina in der Uraufführung der Oper La señorita Cristina von Luis de Pablo, eine Rolle, die ihr große Anerkennung bei Publikum und Kritik einbrachte. Zuletzt war sie in Henzes Upupa in Madrid zu erleben.

Arantxa Armentia stand u. a. als Marzelline|Fidelio, Clorinda|La Cenerentola, Adina|L'Elisir d'amore, Annina|Eine Nacht in Venedig, Antonia|Les contes d'Hoffmann und immer wieder als Mimì|La Bohème auf der Bühne und hat mit zahlreichen namhaften Dirigenten wie Jose Ramón Encinar, García Navarro, Arturo Tamayo, Odón Alonso, Jordi Casas, Walter Weller, Michel Plasson, Enoch zu Guttenberg oder Rolf Beck und mit Regisseuren wie Francisco Nieva, Gerd Heinz, Mauro Avogadro, Herbert Wernicke, Gottfried Pilz, Matthias Davids oder Beverly Blankenship gearbeitet.

Seit der Spielzeit 1999/2000 war sie festes Mitglied im Ensemble des Landestheaters Linz, wo sie u. a. als Antonia, Mimì, Micaëla|Carmen, Marguerite, Pamina, Rusalka, Fiordiligi und Nedda zu hören war. Als Lied- und Oratoriensängerin hatte sie Konzertauftritte in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz. Unter der Leitung von Dennis Russell Davies sang sie im Sommer 2002 die Maria in der Griechischen Erstaufführung von Leonard Bernsteins West Side Story beim Hellenic Festival im Odeion des Herodes Atticus und bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Seit der Spielzeit 2006/07 ist sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover, wo sie u.a. die Partien der Fata Morgana|Die Liebe zu den drei Orangen, Mimì, Micaëla, Antonia, Contessa|Le Nozze di Figaro, Liù|Turandot, Freia|Das Rheingold und Agaue|Die Bassariden sang. Zuletzt sang sie 2011 in Hannover u.a. Alice Ford|Falstaff, Contessa, Freia, ihr Rollendebüt als Desdemona|Otello, sowie Helmwige|Die Walküre.

In Deutschland gastierte sie mit viel Erfolg unter anderem an der Oper Frankfurt, am Mannheimer und am Weimarer Nationaltheater, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Staatstheater Nürnberg am Staatstheater Kasssel und an den Staatsopern von Wien, Hamburg und Stuttgart. Im April 2011 überzeugte sie in Bremen als Einspringer für Elettra|Idomeneo.

In der kommenden Spielzeit 2011/12 wird Armentia in Hannover u.a. als Giorgetta|Il trittico in einer Neuinszenierung von Sebastian Baumgarten zu erleben sein, als Gutrune|Götterdämmerung, als Helmwige, Freia, Contessa, Alice Ford, Mimì und in Poulencs La voix humaine an einem besonderen Spielort, der Cumberlandschen Galerie.