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  • Suicidio! - La Gioconda

Giovanna Casolla Sopran

Giovanna Casolla wurde in Neapel geboren und studierte Klavier und Gesang am Konservatorium von Majella. Private Studien mit den Maestri Michele Lauro und Walter Ferrari folgten.

Nachdem sie 1977 die Wettbewerbe von Parma und Macerata gewonnen hatte, debütierte die Sopranistin in der Uraufführung von Nino Rotas Napoli Milionaria unter der musikalischen Leitung von Bruno Bartoletti und in der Regie von Eduardo De Filippo. Anschließende folgte eine Tournee mit Manon Lescaut und Einladungen an das Teatro Verdi von Triest, für La Campana sommersa von Respighi und an das Teatro Regio, Turin, für Judith|Herzog Blaubarts Burg.

Sehr schnell folgten die weiteren Debüts in Italiens ersten Häusern: Teatro Comunale Bologna mit Fedora, Verona mit Turandot von Busoni, Teatro San Carlo und Neapel mit Tosca an der Seite von Plácido Domingo. 1982 machte Giovanna Casolla schließlich ihr Debüt an der Mailänder Scala als Giorgetta|Il Tabarro unter M° Gianandrea Gavazzeni. 1986 folgte ihr Debut an der Metropolitan Opera in New York als Eboli|Don Carlos.

Seitdem ist Casolla regelmäßiger Gast beider Häuser und hat dort viele Rollen ihres Repertoires unter wichtigen Dirigenten gesungen: Il Tabarro und zwei Produktionen von La Fanciulla del West, dirigiert von Lorin Maazel sowie von Giuseppe Sinopoli.

Andere wichtige Stationen ihrer Karriere waren ihre zahlreichen Auftritte and der römischen Oper in Cavalleria rusticana,Tosca, Fanciulla und die Uraufführung des Salvatore Giuliano von Lorenzo Ferrero, am Teatro Regio in Turin (La Forza del Destino, La Gioconda, Turandot, Manon Lescaut, La Fanciulla del West), am Teatro Carlo Felice Genua (Don Carlo, Cavalleria Rusticana, Il Tabarro), beim Teatro Comunale Florenz, wo sie schon 1983 in Casellas Missa pro Pace debütierte und dann für Don Carlo, Manon Lescaut, Cavalleria Rusticana und Andrea Chénier wiederkehrte und natürlich in der Arena di Verona (Andrea Chénier, La Gioconda, Tosca, Carmen, Cavalleria rusticana).

Giovanna Casolla hat darüber hinaus in der ganzen Welt Erfolge feiern können. In den großen Musikzentren Wien, Paris, Berlin, München, London, Brüssel, Buenos Aires und Tokyo singt sie regelmäßig. Mit Ricardo Muti bestritt sie eine sehr bewunderte Aufführungsserie von Tosca in Philadelphia.

Zu ihren größten Erfolgen hat vor allem die Rolle der Turandot beigetragen, die sie 1997 am Grand Théâtre in Genf debütierte und seitdem in der ganzen Welt singt. Viel Beachtung fand vor allem die spektakuläre Inszenierung von Puccinis China-Oper vor der verbotenen Stadt in Beijing, China. Dieses Ereignis unter der Leitung von Zubin Mehta ist von BMG auf CD und DVD veröffentlicht worden. Zuletzt sang Casolla auch wieder Santuzza|Cavalleria rusticana in Florenz, Monte-Carlo and Parma, Carmen in der Arena di Verona, La Gioconda in Cremona, Bergamo und Brescia (Live-CD ist bei Bongiovanni veröffentlicht worden) und Turandot beim Festival d'Orange, in Nizza, Trieste, Dresden, Venedig, Turin, Beijing und Rom.

Im Jahr 2008 sang Casolla unter anderem La Gioconda an der Deutschen Oper Berlin, Turandot in Ravenna und Paris, sowie erstmals die Berio-Fassung dieser Oper am Opernhaus Kiel. 2009 debütierte sie die Amneris|Aida an der Oper Rom und trat damit auch in der Arena von Verona auf. Weitere Engagements führten sie an die Opernhäuser und Festivals in Rom, Turin, Catania, Torre del Lago und Triest. 2010 kehrte sie nach Verona als Turandot und Amneris zurück und sang Amneris in den Caracalla-Thermen von Rom.

In 2011 war sie u.a. als Clitennestra|Cassandra und Santuzza in Catania zu sehen, als Amneris erneut in der Arena di Verona, sowie als Turandot in Palermo.