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  • Als ob die Wolke - Agathe

Maria Gessler Sopran

Geboren und aufgewachsen in Basel, begann Maria Gessler ihre Gesangsausbildung bei Regina Jakobi und setzte sie bei Verena Schweizer an der Musikakademie Basel fort. Gleichzeitig studierte sie bei René Jacobs barocke Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie war Mitglied des Basler Opernstudios (Diplom) und zweimal Preisträgerin des Migros-Stipendiums. Meisterkurse besuchte sie bei Edith Mathis, Anna Reynolds, Brigitte Fassbaender und Margreet Honig.

Nach zahlreichen Mitwirkungen in Projekten schon zur Studienzeit, so als Despina|Cosi fan Tutte in Biel und als Frau Fluth|Lustige Weiber von Windsor an der Opéra von Fribourg, ging die junge Sopranistin im Herbst 2000 in ihr erstes Festengagement am Theater Freiberg in Sachsen. Dort wirkte sie in zahlreichen Produktionen als Protagonistin mit, u.a. als Marie|Verkaufte Braut (Smetana), Hanna Glawari|Lustiger Witwe (Lehar) und Tatjana|Eugen Onegin (Tschaikowski), mit der sie auch in Wuppertal gastierte.

Bei den Tiroler Festspielen Erl gastierte sie 2001 und 2003 als Ortlinde|Walküre sowie als Gutrune und 3. Norn|Götterdämmerung. Am Stadttheater Wuppertal sang sie in der Saison 2002/03 die Tatjana|Eugen Onegin.

Von 2003 bis 2009 war sie am Theater Plauen-Zwickau engagiert und dort u.a. als Gräfin|Figaro zu erleben (auch als Gast am Opernhaus Chemnitz), dann als Nedda|Bajazzo, Gräfin Mariza in Kálmáns gleichnamiger Operette, Mimì|La Bohème und als Marschallin|Rosenkavalier, letztere verkörperte sie auch in einer Gastproduktion am Landestheater Eisenach. Im Juli 2009 sang sie bei den Tiroler Festspielen Erl die Eva|Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Gustav Kuhn. Im gleichen Jahr gastierte Maria Gessler in Darmstadt, wo sie diverse Partien sang: 1. Dame|Die Zauberflöte, Liù|Turandot, Eva und Rosalinde|Die Fledermaus. Des Weiteren war sie am Theater Plauen-Zwickau u.a.  in der Rolle der Lisa|Das Land des Lächelns zu sehen, in 2010 als Diana|Orphee aux enfers und Genoveva|Genoveva, sowie in 2011 erneut als Genoveva.

In der Saison 2011/12 wird Maria Gessler u.a. ihr Rollendebüt als Tosca am Theater Plauen-Zwickau geben, sowie ihre Konzerttätigkeit im Schweitzer Raum intensivieren.

Neben Oratorien, wie Bachs "Matthäus Passion", Haydns "Schöpfung", Brahms' "Deutsches Requiem" und Rossinis "Stabat Mater" etc., widmet sich die Sopranistin gerne dem Liedgesang. Mit diversen musikalisch-literarischen Programmen - z.B. über Alma Mahler, Lou Andreas Salomé oder Goethes "Wilhelm Meister" - tritt sie im In- und Ausland auf.