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  • Wahn-Monolog - Hans Sachs, Die Meistersinger

Monte Jaffe Bass

Monte Jaffes Vielseitigkeit und eminente Musikalität spiegeln sich im weiten Spektrum von Rollen wider, die er mit großer Autorität und Überzeugungskraft verkörpert hat.

In der kommenden Spielzeit 2011/12 singt Jaffe u.a. Baron Zeta|Die Lustige Witwe und Petrus|Der Mond am Staatstheater Darmstadt, dann wird er in seiner vielumjubelten Rolle als Tevje|Anatevka am Staatstheater Wiesbaden zu sehen sein, sowie als Schigolch|Lulu in Gießen.

In 2010/11 feierte der Amerikaner, der seit fast 30 Jahren in Deutschland lebt, mit Tevje sowie mit Benoît und Alcindoro|La boheme am Staatstheater Darmstadt große Erfolge. Zuvor sang er u.a. Swetosar|Ruslan and Ludmilla, den Seher Tirésias|Oedipe (Enescus) sowie Il re|Aida in Bielefeld; Schigolch in einer viel beachteten Produktion von Eike Gramss am Megaron in Athen; Nekrotzar|Le grand macabre in Athen, Gent und Antwerpen; Osmin|Die Entführung aus dem Serail sowohl an der Opera Perth als auch an der New York City Opera. Des Weiteren war Jaffe in Palermo in einer spektakulären Neuproduktion von Moses und Aaron zu sehen und übernahm in Turin die Titelrolle in Reimanns Lear. In Tiflis und Moskau sang er König Marke|Tristan und Isolde, in Malmö Daland|Der fliegende Holländer, an der Leipziger Oper Boris Godunow, an der Tel Aviv Opera den Kaspar|Der Freischütz unter M° Gary Bertini, in St. Gallen war er Mephistopeles|Faust und sang sowohl in Kiel als auch in Seattle den Solopart in Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau.

Weitere Engagements waren u.a. als Dr. Schön in Kopenhagen, als Wächter in Ullmanns Der Sturz des Antichrist in Bielefeld, als Hans Sachs|Die Meistersinger in Cleveland, sowie als Vater in Joseph Tals neuer Oper Joseph in Tel Aviv. Zudem war Monte Jaffe am Bremer Theater als Don Pizarro|Fidelio, sowie als Nekrotzar am Staatstheater Hannover und am Teatro Sao Paulo in Lissabon zu hören gewesen. Im März und April 2001 war er Hauptdarsteller eines neuen Musiktheaterprojekts in Cincinnatti, bevor er in Turin in einer Neuproduktion von Zemlinkys Der Zwerg mitwirkte.

An der Oper Bonn war Monte Jaffe mit großem Erfolg Gianni Schicchi und Tonio|I Pagliacci, in Bern sang er Holofernes in Siegfried Matthus' Judith sowie Dr. Schön. Zu den weiteren Rollen, die den Künstler unter anderem nach Turin, Glasgow, Edinburgh, London, Karlsruhe, Antwerpen, Gent, Krefeld, Washington, Boston und zum Schleswig-Holstein Festival führten, zählen: Wotan|Siegfried, Herzog Blaubart|Herzog Blaubarts Burg (Bartok), Tomski|Pique Dame , Vier "Bösewichte"|Hoffmanns Erzählungen, Der Herrscher|Das Wunder der Heliane (Korngold), Mirabeau (Matthus), Klingsor und Gurnemanz|Parsifal, Barak|Die Frau ohne Schatten, Old Sam|A Quiet Place (Bernstein), Scarpia|Tosca, Khan Kontschak|Fürst Igor (Borodin), Baal (Cerha) und Zaccharia|Nabucco.

Seine musikalische Ausbildung erhielt der in Tennessee gebürtige Künstler am Curtis Institute of Music in New York und später bei Privatstudien mit dem großen Bass Giorgio Tozzi. Neben seiner Gesangsausbildung widmete sich Monte Jaffe auch sehr früh schon seiner Ausbildung zum Schauspieler. Diese führte zu diversen Engagements, unter anderem am American Palace Theater am Broadway und weiteren Off-Broadway Häusern, wo er in Schauspielen von Brecht und Arthur Miller auftrat. Die profunde schauspielerische Begabung hebt Monte Jaffe von vielen Kollegen als Sängerdarsteller ab. So konnte er sein Können auch in der von ARTE produzierten und sowohl dort als auch im ZDF gezeigten Fernsehoper La Liseuse von André Bon unter Beweis stellen. Außerdem gewann er 1990 den Preis der englischen Opernkritik für die beeindruckende Verkörperung einer Opernrolle, nämlich Reimanns Lear an der ENO.

Monte Jaffe hat für den Hessischen Rundfunk Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau aufgenommen. Die Schallplatteneinspielung von Ullmanns Oper Der Sturz des Antichrist ist bei CPO erschienen und die Neueinspielung von Bergs Lulu mit Monte Jaffe als Dr. Schön ist bei CHANDOS herausgekommen.