Thomas PIFFKA

Tenor


Thomas Piffka studierte Gesang an der Kölner Musikhochschule, u.a. bei Kammersänger Josef Metternich. Schon während seines Studiums begann Piffka eine intensive Konzerttätigkeit mit zahllosen Aufführungen vieler Messen Mozarts, der geistlichen Werke Bachs und vieler romantischer Oratorien Schumanns, Mendelssohns und Dvoraks. Früh begann Piffkas bis heute anhaltende Zusammenarbeit mit dem Kölner WDR. Auch im Ausland ist Piffka ein gefragter Konzertsänger, wichtige Auftritte führten ihn nach Belgien, Frankreich, Schweden und Italien. Seine rege Konzerttätigkeit setzt er bis heute weiter fort.

Nach Abschluss seines Gesangsstudiums 1990 wurde Thomas Piffka Ensemblemitglied des Musiktheaters im Revier in Gelsenkirchen. Dort konnte er sich ein sorgfältig ausgesuchtes Repertoire aufbauen, mit dem er bald zu einem gefragten Gast an Häusern wie Hannover, Düsseldorf, Essen, Bonn, Köln, Brüssel und Mannheim wurde. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bildeten die Opern Mozarts (Titus, Tamino, Belmonte, Ferrando, Don Ottavio) und zahlreiche Operettenpartien. Daneben war Piffka als Ernesto |Don Pasquale, Alfred|Die Fledermaus, Alfredo|La Traviata, Almaviva|Il Barbiere di Siviglia, Italienischer Sänger |Der Rosenkavalier, Faust |Faust|Gounod und auch als Richard|Regina in einer viel beachteten Neuproduktion von Lortzings Oper zu erleben.

Seit 1999 ist Thomas Piffka freiberuflich tätig; dem Aalto-Theater Essen blieb er als ständiger Gast verbunden. Der Tenor erweiterte sein Repertoire, indem er in der Saison 1999/2000 Don José |Carmen in Wuppertal, Florestan|Fidelio in St. Gallen, Pinkerton|Madama Butterfly bei den Festspielen von Eutin und Erik|Der Fliegende Holländer in Palm Beach debütierte. In der Saison 2000/01 sang Piffka erstmals den Werther|Werther und den Hans|Die verkaufte Braut in St. Gallen trat er mit größtem Erfolg erstmals als Sou-Chong |Das Land des Lächelns auf. Ebenfalls in St. Gallen sang Piffka den Stewa in einer Neuproduktion der Jenufa, in Wiesbaden war er als Marquis |Igrok von Prokofjew zu hören. Weitere Verpflichtungen waren Tamino |Die Zauberflöte in Eutin und Essen, Tenorsolist in Mahlers Das Lied von der Erde, Don José, Max |Der Freischütz, Faust und Florestan in Essen, Alfredo in Malmö sowie Don José und Graf von Luxemburg|Der Graf von Luxembourg in Karlsruhe. In St. Gallen sang Piffka die Rolle des Salviati in Mona Lisa.

Am Teatro Lirico von Cagliari war Thomas Piffka Alfonso in Schuberts Alfonso und Estrella, an der Wiener Volksoper Hoffegut|Die Vögel von Braunfels. Bei den Seefestspielen Mörbisch war Thomas Piffka bereits als Octavio |Giuditta sowie als Tassilo|Gräfin Mariza zu erleben. In der Saison 2004/05 war Thomas Piffka an seinem Stammhaus Essen in Produktionen von Zauberflöte,  Rosenkavalier und Salome zu hören. Zudem kehrte er an die Wiener Volksoper zurück als Christobald|Irrelohe, Graf Zedlau|Wiener Blut und wiederum für Die Vögel. An der Oper Leipzig hat Thomas Piffka den Florestan unter Herbert Blomstedt gesungen, am Staatstheater Kassel war er Hans. Zudem war er am Theater Bern im Wiener Blut sowie am Theater Bremen und am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Don José zu hören. 2005/06 zählten auch Neuproduktionen von Orpheus in der Unterwelt mit Dietrich Hilsdorf sowie Der fliegende Holländer in Essen und Werther in Osnabrück, zudem die Wiederaufnahmen von Verkaufte Braut in Kassel und an der Wiener Volksoper zu seinen Verpflichtungen. 2006/07 sang er erstmals den Malandrino|Banditenstreiche und den Boris|Katja Kabanova in Kassel. Dazu kommen seine Auftritte in Essen als Orpheus und als Erik.

Zu Thomas Piffkas Plänen zählen der Sou-Chong und der Erik in Basel, der Matteo an der Grazer Oper, sowie zahlreiche Auftritte in Essen, Karlsruhe, St. Gallen und Venedig.